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[BOOKS] Lieblinge von April – Juli

Das halbe Jahr ist bereits um und wir befinden uns inmitten der Hitzewelle.
Dafür hat sich mein Arbeitsweg von 8 (meist stehenden) Bahnminuten auf 30 (sitzende) Busminuten verlängert. Heißt zwar das ich mehr Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringe, aber ich lese auch wieder mehr.

Das Ziel steht immer noch und bisher bin ich auf einem wirklich guten Weg dieses zu erreichen. Aber seht selbst – hier gibt es ein paar neue Lieblinge in der Kategorie »Books«!

Jahresziel: 25 Bücher

Stand 05. August: 18 Bücher gelesen
(Falls ihr immer auf dem aktuellsten Stand sein wollt, schaut gerne auf meinem Goodreads Account vorbei!)

Eleanor Oliphant is completely fine – Gail Honeyman* 

Klappentext
Eleanor Oliphant has learned how to survive – but not how to live.
Eleanor Oliphant leads a simple life. She wears the same clothes to work every day, eats the same meal deal for lunch every day and buys the same two bottles of vodka to drink every weekend.
Eleanor Oliphant is happy.
Nothing is missing from her carefully timetabled life. Except, sometimes, everything. One simple act of kindness is about to shatter the walls Eleanor has built around herself. Now she must learn how to navigate the world that everyone else seems to take for granted – while searching for the courage to face the dark corners she’s avoided all her life.

Change can be good. Change can be bad. But surely any change is better than… fine?
An astonishing story that powerfully depicts the loneliness of life, and the simple power of a little kindness

First things first! Eleanor Oliphant is completely fine ist zum absoluten Lieblingsbuch geworden.
Gekauft habe ich es im März in London und anschließend konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.
Ich habe Eleanor absolut in mein Herz geschlossen und wollte nicht, dass das Buch endet.

Mit Eleanor habe ich diverse Gefühle durchlebt. Ich war glücklich, Ich war traurig, Ich habe gelacht und war wütend. Eleanor lebt mit sich allein, und das tut ihr gut. Menschliche Nähe ist ihr fremd und dann passiert, was passieren musste. Durch eine einzige kleine Situation landet Eleanor in einem Strudel voller menschlicher Interaktion – ob Sie das mag? Eher nicht. Aber da muss Sie durch und wir können Sie dabei begleiten.

 

Ivy & Abe – Elizabeth Enfield*

Klappentext
Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Auch muss zugeben, ich hatte mir etwas anderes vorgestellt und hab, für meine Verhältnisse, ewig daran gelesen. Irgendwie wurden das zu Beginn nichts mit uns.
Aber – die Geschichten von Ivy & Abe sind alle wundervoll. Wir begegnen Ihnen immer wieder in verschiedenen Situationen. Mal als Liebespaar, mal nur als Freunde und mal als stürmische Affäre. Immer wieder eine ähnliche Geschichte der Beiden, doch immer komplett neu erzählt.
Am Ende fand ich die beiden dann doch ziemlich toll!

 

Wahrscheinlich ist es Liebe – Paul Reizin*

Klappentext
Jen ist traurig. Aiden möchte, dass sie wieder glücklich ist. Klingt nett, aber nicht gerade spektakulär? Dann sollte man hinzufügen, dass Jen eine Frau Mitte dreißig ist, die gerade sitzen gelassen wurde, und Aiden ein hoch entwickeltes Computerprogramm, das gerade von Jen trainiert wird. Nach Aidens Berechnungen fehlt Jen zur Erreichung des optimalen Wohlbefindens einfach nur der richtige Mann. Und da Aiden via Internet Zugang zum Weltmännerpool hat, kann es doch nicht so schwer sein, ein passendes Exemplar mit Jen zusammenzubringen. Wenn sich die menschlichen Probanden bloß nicht so ungeschickt anstellen würden!

Jen und Aiden sind, sozusagen, Kollegen. Aber Jen weiß nicht, was Aiden in seiner „Freizeit“ so treibt. Denn er hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Partner für Jen zu finden. Und deswegen muss er Jen anlügen – und eine KI darf einiges, aber nicht lügen. Aber Aidens Plan geht nicht auf – er bekommt Gesellschaft von zwei Mitspielern. Und so beginnt eine wilde Tour durch die weiten des Internets und inmitten des Ganzen steht Jen.

Definitiv keine Liebesgeschichte – die Prise KI hat mir hier und da sogar etwas „Angst“ gemacht. Das Buch hat mir aber alles in allem super gut gefallen und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen (immer ein gutes Zeichen). Hier und da vielleicht eine Schippe zu viel, aber das ist sicher nur mein persönlicher Geschmack. 😉
Also – lesen!

Die Geschichte der Biene – Maja Lunde*

Klappentext
England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.

Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.

China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.

Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?

Dieses Buch hat mich innerhalb kürzester Zeit in seinen Bann gezogen. Zu sehen wie die 3 Geschichten miteinander verknüpft sind und wie sich die Schicksale veränderten war spannend und gleichzeitig berührend. Die Geschichte wurde von Maja Lunde natürlich etwas überspitzt dargestellt, aber dennoch sollten wir uns nicht vor dem Problem des Bienensterbens verschliessen.

Wiedersehen im Café am Rande der Welt – John Strelecky*

Klappentext
Damals war er zufällig auf das Café am Rande der Welt gestoßen. Und obwohl er sich an einem völlig anderen Ort befindet, Tausende Kilometer entfernt, sieht er es plötzlich wieder. In dem Café begegnet er Jessica, die unglücklich mit ihrem Leben ist. Eingebunden in ein stressiges Arbeitsleben, tut sie das, was andere von ihr erwarten, hat dabei aber ihre eigenen Ziele und Wünsche aus den Augen verloren. John wird zu ihrem Mentor und hilft ihr, sich auf den Sinn ihres Lebens zu besinnen.

In den Gesprächen von Jessica und John findet der Leser Antworten auf die Frage, wie man dem täglichen Hamsterrad entkommt und den Sinn des eigenen Lebens wieder entdeckt.

Ich bin großer John Strelecky Fan – man möchte immerzu losfahren und selbst das Café am Rande der Welt entdecken. Man sollte jedoch den ersten Teil gelesen haben um zu verstehen was es mit John auf sich hat und seine Geschichte kennen. Eines kann man aus dem Buch mitnehmen: Wir müssen alle wieder unseren eigenen Spielplatz finden und lernen zu spielen.

Eleanor & Park – Rainbow Rowell*

Klappentext
Eleanor is the new girl in town, and she’s never felt more alone. All mismatched clothes, mad red hair and chaotic home life, she couldn’t stick out more if she tried.

Then she takes the seat on the bus next to Park. Quiet, careful and – in Eleanor’s eyes – impossibly cool, Park’s worked out that flying under the radar is the best way to get by.

Slowly, steadily, through late-night conversations and an ever-growing stack of mix tapes, Eleanor and Park fall in love. They fall in love the way you do the first time, when you’re 16, and you have nothing and everything to lose.

Was soll man dazu sagen, außer folgendes: „She never looked nice. She looked like art and art wasnt supposed to look nice; it was supposed to make You feel something.“
Ich musste den beiden eine zweite Chance geben, aber dann wurden wir zu Freunden. Ich habe mich mit ihnen gefreut und gelitten. Nur eine Frage bleibt… Was waren die 3 Worte?

 

Andere Lieblings gibt es hier und hier.

 

* Bücher mit Sternchen sind Affiliatelinks. Ich bekomme ein paar Cent, ihr müsst aber keinen Cent mehr bezahlen!

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2 Comments

  • Reply Yvonne 11. September 2018 at 15:24

    Ich bin in diesem Jahr auch gut dabei und habe zum jetzigen Stand auch um die 20 Bücher gelesen. So viel hatte ich die letzten 5 Jahre nicht! Jeah!

    Ivy & Abe musste ich leider irgendwann abbrechen. Vielleicht versuche ich es nochmal weiterzulesen, aber die Geschichte zieht sich echt sowas von hin…

    Liebe Grüße in den Norden!
    Yvonne

    • Reply Maren 11. September 2018 at 18:47

      Hach liebe Yvonne! 🙂
      Ja, ich hab super lang dafür gebraucht. Es war schon süß, aber so gar nicht was ich erwartet hatte…

      Liebe Grüße in den Süden! <3

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